Innova Sozialwerk e.V.

Aktuelles

Hilfsangebote wirkungsvoll verbinden

Kathrin Knechtel (Projektkoordinatorin „Demenznetzwerk Altenburger Land“)

Im Alter möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, im Idealfall in den eigenen vier Wänden, in gewohnter Nachbarschaft und Umgebung, im Kontakt mit der Familie, mit Freunden, das wünschen sich wohl die allermeisten Menschen. 

Doch was tun, wenn sich körperliche gesundheitliche Probleme mehren oder sich erste Anzeichen von Demenz zeigen? Dann geraten die Betroffenen selbst, vor allem ihre Angehörigen ins Grübeln. Welche Möglichkeiten gibt es in solcherlei Fällen für eine geeignete medizinische und soziale Betreuung – und welche Angebote, den vielen guten Tagen, die dennoch bleiben, mehr Inhalt, sinnvolle Beschäftigung und freudvolle, bereichernde, inspirierende Erfahrungen zu geben? 

Zu eben diesen Fragen und zum Thema Demenz hat das „Demenznetzwerk Altenburger Land“ jetzt zum weiteren Mal eine Informationsveranstaltung organisiert. Diese findet am kommenden Donnerstag, 15. November, in der Zeit zwischen 13 und 15 Uhr im Bürgerzentrum Nord in der Otto-Dix-Straße 44 der Skatstadt (erreichbar mit der Buslinie S) statt. Dieser Nachmittag richtet sich an Betroffene, deren Angehörige und jeden Interessierten sowie grundsätzlich an ältere Bürger im Allgemeinen. Denn: Demenz in dieser oder jener Ausprägung kann jeden treffen, aber: Ein aktives, ein bewusstes Leben voller Kontakte und vielschichtiger Anregungen gilt nach wie vor als eine bestmögliche Prophylaxe, Körper und Geist auch in reiferen Jahren beständig in Bewegung zu halten. Projektkoordinatorin Kathrin Knechtel und ihre Mitstreiter laden Interessierte zu einer Informationsveranstaltung ein. 

Besucher besagter Informationsveranstaltung können an diesem Nachmittag, gemeinsam mit ihren Angehörigen, an einem bunten Angebotsprogramm teilnehmen, denn es gibt in der Region durchaus Möglichkeiten, die für Abwechslung im Alltag sorgen. 

Es wird einen musikalischen Höhepunkt geben durch den offenen Chor der Musikschule zum Zuhören und Mitsingen, unterstützt durch den Osterländer Musikbund. Daneben können Interessierte zuschauen und sich selbst ausprobieren bei Offerten des Lindenau-Museumsundmit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen über regelmäßige Möglichkeiten der künstlerischen Betätigung. In diesem Sinne ebenso mit dabei sind das Schlossmuseum, Vertreter der Theaterpädagogik von „Theater & Philharmonie Thüringen“, die Tanzschule Schaller und Mitarbeiter der AOK Gera. Manchmal kann es die häusliche Gemeinschaft entlasten, Leistungen einer Tagespflegeeinrichtung in Anspruch zu nehmen. Um sich ein genaueres Bild darüber zu verschaffen, wird es an diesem Nachmittag eine kurze Information über die Leistungen und die Kostenübernahme durch eine Tagespflege geben. 

Außerdem will sich das bestehende „Demenznetzwerk Altenburger Land“ vorstellen, die Mitarbeiter stehen für eine individuelle Beratung gern zur Verfügung. Und auch die Wiederauflage der im Frühjahr vorgestellten Informationsmappen ist geplant. 

In dieser Materialsammlung wurden allerlei Details, Tipps und Hinweise rund um das Thema „Umgang mit Demenz in der Häuslichkeit“ zusammengestellt und anschaulich Anregungen zu Umgang und Beschäftigung gegeben. Bei einer Informationsveranstaltung im Frühjahr waren eben diese Mappen der „absolute Renner“, erzählt Kathrin Knechtel, die ehrenamtlich tätige Projektkoordinatorin „Demenznetzwerk Altenburger Land“, während sie gerade dabei ist, all die vielen Materialien für die Neuauflage zu weiteren Mappen zusammenzustellen, die am Donnerstag gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro erhältlich sein werden. 

Kathrin Knechtel, ausgebildete Diplom-Psychologin, arbeitet seit rund 20 Jahren als Dozentin und Lehrkraft für Psychologie, Kommunikation und Soziologie in der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung bei der Innova. Bereits im Jahr 2013 startete sie in Privatinitiative erste Versuche, mittels Fragebögen vielerlei Fakten zusammenzutragen, die in eine Webseite einfließen sollten, auf der Betroffene und Angehörige Informationen zum Umgang mit Demenz und möglichen Ansprechpartnern finden sollten. Dann aber kam 2015 eine Förderung Lokaler Allianzen, und in eben diesem Jahr wurde auch im Altenburger Land eine Steuergruppe für ein regionales Demenznetzwerk gegründet. „Vertreter, die darin mitarbeiten, sind Mitarbeiter des Klinikums Altenburger Land, der Lukas- und der Hospitalstiftung, der Schmöllner Heimbetriebsgesellschaft, des Landratsamtes und der Altenburger Stadtverwaltung sowie das Innova Sozialwerk als Projektträger, wo die organisatorischen Fäden durch Koordinatorin Kathrin Knechtel zusammengehalten werden und die Leiterin der Steuergruppe mannigfache Unterstützung durch das Innova Sozialwerk erhält. Gefördert wird die „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz im Altenburger Land“ zudem vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. 

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die bestehenden regionalen Hilfsangebote besser miteinander zu vernetzen und so für die Betroffenen und deren Angehörige fachlich leichter zugänglich zu gestalten und damit durch Information und Aufklärung das Verständnis im Landkreis zu fördern sowie Ängste und Vorurteile abzubauen“, fasst unsere Gesprächspartnerin die Anliegen zusammen und ergänzt: „Im Rahmen der Förderperiode zwischen 2015 und 2017 haben wir als ‚Demenznetzwerk Altenburger Land‘ eine Internetseite erstellt, auf der wir Informationen über das Krankheitsbild, Rat und Hilfe bei nächsten Schritten nach der Diagnose, Broschüren zum Herunterladen und eine Übersicht der regionalen Angebote zusammengestellt haben. Erreichbar ist diese Internetpräsenz unter der Adresse demenznetzwerk-altenburger-land.de.“ 

Die Internetpräsenz versucht, Informationenübersichtlich und verständlich darzustellen und dabei die unterschiedlichen Bedürfnisse der Zielgruppen zu berücksichtigen. „So fällt es Betroffenen und Angehörigen leichter, die besten Entscheidungen zu treffen und es wird für die bereits vorhandenen Leistungsträger vor Ort deutlich, welche Hilfsangebote im Landkreis schon abgedeckt sind oder welche noch fehlen.“ Denn just jener Abgleich zwischen Denkbarem und bereits Vorhandenem fehlte im Stadium zuvor: „Keiner wusste so recht vom anderen, was er anbietet und wie sich dies alles zu einer Gesamtstruktur zusammenfügt“, beschreibt Kathrin Knechtel die Ausgangslage vor der Gründung des „Demenznetzwerks Altenburger Land“. Um auf sich (und besagte Internetseiten) aufmerksam zu machen, ließ die Steuergruppe zudem einen Flyer drucken, den sie an Hausärzte und Fachärzte verteilte – mit dem Anliegen, sie dort in den Sprechstunden im Arzt-Patienten-Gespräch direkt an Betroffene und deren Angehörige zu übergeben. 

„Das aber hat nicht so perfekt funktioniert, wie wir erhofft hatten, meist liegen die Flyer doch nur in Wartezimmern neben vielerlei anderen Druckerzeugnissen.“ Auch ein erster Versuch, ganz direkt mit den Medizinern in Kontakt zu treten, schlug fehl. „Auf die 120 verschickten Einladungen zu einer Veranstaltung blieb die Resonanz verhalten.“ 

Doch von derlei ersten Erfahrungen ließen sich die Mitglieder der Lokalen Allianz nicht verdrießen, auch nicht von der Tatsache, dass die Bundesförderung 2017 endete und nicht verlängert wurde. „Wir haben unsere Arbeit dennoch fortgesetzt und machen auch künftig weiter, arbeiten auch mit den anderen Thüringer Lokalen Allianzen zusammen, ebenso mit der Alzheimergesellschaft. Für 2019 unternimmt das „Demenznetzwerk Altenburger Land“ einen neuerlichen Versuch, finanzielle Hilfe zu erhalten, ein Förderantrag ist gerade erarbeitet worden. Und auch ansonsten bleiben die Mitglieder der Steuergruppe am Ball: „Für 2019 planen wir ein Arbeitstreffen mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Einzelhandel, auf dem es darum geht, für das Thema Demenz zu sensibilisieren und gemeinsame, niedrigschwellige Hilfsmöglichkeiten auszuloten, und wir wollen noch einmal einen Versuch starten, mit Ärzten ins Gespräch zu kommen.“ 

„Jetzt aber freuen wir uns erst einmal auf unseren Aktionstag am Donnerstag ab 13 Uhr und laden hierzu herzlich ein. Und wer, abgesehen von der Buslinie S, partout keine Möglichkeit sieht, nach Nord zu gelangen, der kann sich bei mir melden, wir versuchen, eine Lösung zu organisieren. Die Rufnummer lautet: 03447 851818."

 

Erstellt am: 12.11.2018
Quelle: Osterland Sonntag, 11.11.2018, Ralf Miehle

Projekt „Praxisnahe Berufsorientierung“ 

Das Innova Sozialwerk e.V. Altenburg führt auch im Schuljahr 2018 / 2019 mit Schüler/Innen aus Förder- und Regelschulen, mit und ohne sonderpädagogischen Gutachten, die praxisnahe Berufsorientierung durch. Erstmalig in diesem Schuljahr ist die Kooperation mit den Schülern Klassenstufe 7.- 9. der Regelschule Rositz.

Die „praxisnahe Berufsorientierung“ fördert, beginnend für Schüler/Innen ab Klasse 7, die Berufswahlkompetenz der Schüler. Das bedeutet, die Schüler sammeln berufliche Praxiserfahrungen entsprechend ihrer Interessen, Neigungen und Kompetenzen. Sie Erproben und Erkunden in 6 verschiedenen Berufsfeldern die Erwartungen und Anforderungen unterschiedlicher Berufsmöglichkeiten und erhalten somit einen Einblick in die Ausbildungs- und Arbeitswelt, auch unter dem regionalen Aspekt der ansässigen Wirtschafts- und Handwerksbetriebe. Dies basiert auf einer kontinuierlich aufgebauten Netzwerkarbeit des Innova-Pädagogenteams. Die eingesetzten Anleiter während dieser Berufsorientierung arbeiten alle in den verschiedenen Prüfungskommissionen der IHK und HWK mit. 

Durch diesen Einblick sollen die Schüler befähigt werden ihren beruflichen Werdegang, orientiert an den gesammelten Erfahrungen, realistischer zu planen und zu gestalten.

Die Schüler werden während der praxisnahen Berufsorientierung, individuell, entsprechend ihrer intellektuellen und physischen Kompetenz altersgerecht in die Arbeits- und Berufswelt eingeführt. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in verschiedenen Berufsfeldern unter fachgerechter Anleitung „auszuprobieren“ und sich perspektivisch zu orientieren.

Dies erfolgt entsprechend der Schulförderrichtlinie und stellt bei den Schülern einen besonderen Bildungsauftrag dar. Individualität, Kontinuität, Praxisnähe, Empathie und viel pädagogisches Geschick sollen während der Projektdurchführung die Berufswahlkompetenz der Schüler fördern. Während dieser Praxistage soll ihnen die Möglichkeit eröffnet werden, sich in Form von Projektarbeit nachhaltig fachlich zu orientieren. 

Den Schülern werden 6 Berufsfelder aus den Bereichen Handwerk, Hauswirtschaft sowie dem Sozialbereich angeboten, in die sie sich die Schüler entsprechend ihrer Neigungen und Interessen einwählen können.

Das Innova Sozialwerk e. V. Altenburg ist Kooperationspartner im Schuljahr 2018 /2019 in der Gebietskörperschaft Altenburger Land. Die Praxisnahe Berufsorientierung wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfond (ESF).

Ansprechpartner Innova Sozialwerk e.V.: J. Kresse

Erstellt am: 02.11.2018

ProKisT - 2 Innova

Im Rahmen der Thüringer Initiative zur Integration und Armutsbekämpfung mit Nachhaltigkeit im Altenburger Land begleitet das Innova Sozialwerk e.V. im Projekt gegen Kinderarmut und für soziale Teilhabe (ProKisT - 2 Innova) vom 01.09.2018 bis 31.12.2019 überwiegend alleinerziehende Mütter und Väter, welche mit ihren Kindern in Bedarfsgemeinschaften leben.

Zur Stabilisierung und Förderung von persönlichen, sozialen, gesundheitlichen, familiären und beruflichen Kompetenzen der Teilnehmenden werden vielfältige Angebote in Form von Einzelgesprächen und Gruppenveranstaltungen durchgeführt. Mithilfe sozialpädagogischer Begleitung durch zwei Integrationscoachs sowie fachlicher Begleitung durch einen Anleiter werden die Hilfebedarfe ganz individuell bearbeitet und langfristig eine Heranführung an den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt angestrebt. Durch das Einbeziehen der Kinder in geeignete Projektaktivitäten werden gemeinsame Erlebnisse geschaffen und die familiären Beziehungen gefestigt. 

In der Präsenzzeit von mindestens 15 Wochenstunden sind die individuelle Einzelfallarbeit, die thematischen Gruppenveranstaltungen und Workshops als auch die Erprobung in verschiedenen praktischen Tätigkeitsfeldern enthalten. Insbesondere letzteres wird verstärkt in den Fokus genommen. Es wird den Teilnehmenden ermöglicht, die Bereiche Küche, Hauswirtschaft, Verkauf, Büro, Lager, Metall, Holz und Bau sowie andere Bereiche bei unseren Kooperationspartnern kennenzulernen, sich neue Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen sowie dadurch eine berufliche Perspektive zu entwickeln.

Unterstützung erfährt das Projekt durch Träger der Grundsicherung und der Jugendhilfe sowie durch zahlreiche Netzwerkpartner und Kooperationsprojekte des Altenburger Landes. 

Das Projekt wird gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln den Europäischen Sozialfonds (ESF). 

Das Team 

ProKisT - 2 Innova

Erstellt am: 29.10.2018

MIPoM

Seit 2009 unterstützt der Innova Sozialwerk e.V. unter dem Projektnamen „Prokist“ Menschen in den verschiedensten Lebenslagen.

Nun startete am 01.06.2016 ein neues, vom ESF gefördertes Projekt namens „MIPoM“.

Dieses Vorhaben richtet sich vorwiegend an Jugendliche und junge Erwachsene mit verschiedensten Beratungs- und Unterstützungsbedarfen. Durch unterschiedliche Angebote in Form von Gruppenveranstaltungen und vor allem Einzelgesprächen werden die persönlichen, sozialen, gesundheitlichen und beruflichen Kompetenzen jedes Einzelnen herausgearbeitet, gefördert und stabilisiert. Mit Hilfe sozialpädagogischer Beratung und Begleitung durch den Integrationscoach werden die Hilfebedarfe ganz individuell bearbeitet und langfristig eine Heranführung an den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt angestrebt.

Unterstützt werden wir nicht nur durch die Träger der Grundsicherung und der Jugendhilfe, sondern auch durch zahlreiche Netzwerkpartner und Kooperationsprojekte des Altenburger Landes.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfons (ESF) sowie des Freistaates Thüringen gefördert, die durch die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH (GFAW) verwaltet werden.

Das Team von MIPoM

Frau Hohlfeld & Herr Weier

Erstellt am: 29.10.2018

IPoM

Seit 2009 unterstützt der Innova Sozialwerk e.V. unter dem Projektnamen „Prokist“ Menschen in den verschiedensten Lebenslagen.

Nun startete am 01.09.2018 ein neues, vom ESF gefördertes Projekt namens „IPoM“.

Dieses Vorhaben richtet sich vorwiegend an Jugendliche und junge Erwachsene mit verschiedensten Beratungs- und Unterstützungsbedarfen. Durch unterschiedliche Angebote in Form von Gruppenveranstaltungen und vor allem Einzelgesprächen werden die persönlichen, sozialen, gesundheitlichen und beruflichen Kompetenzen jedes Einzelnen herausgearbeitet, gefördert und stabilisiert. Mit Hilfe sozialpädagogischer Beratung und Begleitung durch den Integrationscoach werden die Hilfebedarfe ganz individuell bearbeitet und langfristig eine Heranführung an den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt angestrebt.

Unterstützt werden wir nicht nur durch die Träger der Grundsicherung und der Jugendhilfe, sondern auch durch zahlreiche Netzwerkpartner und Kooperationsprojekte des Altenburger Landes.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfons (ESF) sowie des Freistaates Thüringen gefördert, die durch die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH (GFAW) verwaltet werden.

Das Team von IPoM

Frau Hohlfeld & Frau Kriebitzsch

Erstellt am: 29.10.2018

Ausbildungsstart 2018

Liebe Auszubildende des 1. Ausbildungsjahres am Innova Sozialwerk e.V. und der Krankenpflegeschule Altenburg gGmbH,

wir heißen Sie herzlich willkommen an unseren Fachschulen und wünschen Ihnen für Ihre Ausbildung Freude, Gesundheit und ganz viel Erfolg.

Nikolaus Dorsch – Geschäftsführer Innova Sozialwerk e.V. und  Krankenpflegeschule Altenburg gGmbH

Manuela Rosner – Schulleiterin Medizinische Fachschulen

sowie das gesamte Lehrerteam.

Am 01.09.2018 war Ausbildungsstart für die Gesundheitsfachberufe Medizinische Fachangestellte, Altenpflege, Altenpflegehilfe, Gesundheits- und Krankenpflegehilfe und Gesundheits- und Krankenpflege.

Erstellt am: 03.09.2018

Pflegenachwuchs im Altenburger Land erhält Zeugnisse

Jede Menge Grund zum Feiern gab es am Freitagnachmittag im Altenburger Landratsamt: Zahlreiche frisch gebackene Altenpfleger und Altenpflegehelfer konnten dort ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Ebenso verabschiedet wurden neu qualifizierte Praxisanleiter sowie Absolventen, die die Umschulung zur Medizinischen Fachangestellten erfolgreich abgeschlossen hatten

 „Heute ist ihr Tag“, betonte Nikolaus Dorsch, Geschäftsführer des Innova Sozialwerks, im voll besetzten Landschaftssaal. Nicht nur sei man glücklich über die gute Absolventenquote, die Nachwuchskräfte hätten zudem glänzende Perspektiven für ihre berufliche Zukunft – „auch hier vor Ort“. Von insgesamt 59 Schülern und Lehrgangsteilnehmern hätten 43 die jeweiligen Prüfungen bestanden. Ein Großteil habe die ihnen offerierten Folgeverträge angenommen.

Der Weg dort hin, das wusste auch Schulleiterin Manuela Rosner, war nicht immer leicht, für manchen Absolvent auch holprig. „Schlangenlinien in der Berufslaufbahn müssen aber kein Hindernis, sondern können durchaus von Vorteil sein“, wandte sie sich an die Anwesenden.

Diese hätten im Zuge ihrer Ausbildung, nicht zuletzt angesichts des mitunter enormen theoretischen und praktischen Leistungspensums, allesamt enormen Durchhaltewillen und auch Leidenschaft für den Beruf gezeigt. „Bleiben Sie neugierig, zeigen Sie Selbstbewusstsein, übernehmen Sie Verantwortung und mischen Sie sich ein“, so ihr Appell an die Absolventen.

Ein Anliegen, dass die jungen Menschen gerne umsetzen wollen. Man habe sich ganz bewusst für diesen Beruf entschieden, der Hingabe und Ausdauer aber auch Lebensfreude und Empathie fordere, unterstrichen die jeweiligen Klassensprecher in einer kurzen Ansprache. Man fühle sich mehr als fit und standfest für künftige Herausforderungen, die der Beruf für die Nachwuchskräfte bereit halte.

(gekürzter Beitrag)

Erstellt am: 03.09.2018
Quelle: Osterländer Volkszeitung 1./2. September 2018

ProKist startete in die neue Runde.

Seit 2009 ist das Innova Sozialwerk e.V. Träger des Projektes gegen Kinderarmut und für soziale Teilhabe (ProKisT) im Rahmen der Thüringer Initiative zur Integration und Armutsbekämpfung mit Nachhaltigkeit im Altenburger Land.

Das Projekt richtet sich vorwiegend an alleinerziehende Mütter und Väter, die mit ihren Kindern in Bedarfsgemeinschaften im Altenburger Land leben. Durch verschiedene Angebote in Form von Einzelgesprächen und Gruppenveranstaltungen werden die persönlichen, sozialen, gesundheitlichen, familiären und beruflichen Kompetenzen jedes Einzelnen gefördert und stabilisiert. Mithilfe sozialpädagogischer Begleitung durch zwei Integrationscoachs werden die Hilfebedarfe ganz individuell bearbeitet und langfristig eine Heranführung an den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt angestrebt. Durch das Einbeziehen der Kinder in geeignete Projektaktivitäten werden gemeinsame Erlebnisse geschaffen und die familiären Beziehungen gefestigt.

Das Konzept sieht seit 01.01.2018 eine Präsenzzeit von mindestens 15 Wochenstunden vor. Darin sind die individuelle Einzelfallarbeit, die thematischen Gruppenveranstaltungen und Workshops als auch die Erprobung in verschiedenen praktischen Tätigkeitsfeldern enthalten. Insbesondere letzteres wird verstärkt in den Fokus genommen. Es wird den Müttern und Vätern ermöglicht, die Bereiche Küche, Hauswirtschaft, Verkauf, Büro, Lager, Metall, Holz und Bau kennenzulernen, sich neue Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen sowie dadurch eine berufliche Perspektive zu entwickeln.

Unterstützt wird das Projekt durch Träger der Grundsicherung und der Jugendhilfe sowie durch zahlreiche Netzwerkpartner und Kooperationsprojekte des Altenburger Landes.

Das Projekt wird gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln den Europäischen Sozialfonds (ESF).

Das ProKisT-Team

Erstellt am: 21.02.2018

„Dornröschen“ verzaubert

Theaterprojekt A27

Wir, die Abschlussklasse der Altenpflege, hatten uns für das diesjährige Theaterprojekt für das Märchen „Dornröschen“ entschieden. In vielen Stunden der Planung, Organisation und mit viel Fingerfertigkeit haben wir schöne Kulissen geschaffen und unzählige Dekorationselemente gestaltet. Selbst eine mit viel Liebe gestaltete „Küchenkatze“ fand vor dem Herd ein warmes Stammplätzchen.

Trotz leichter Startschwierigkeiten fanden wir schnell in unsere Rollen, die Hecke wurde höher, die böse Fee energischer und Dornröschen mit jedem Tag schöner.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Frau Vahrenhorst bedanken, die unser Projekt leitete und immer mit Rat, Zuspruch und Verständnis an unser Seite stand.

Unsere Premiere feierten wir am 29.11.2017 im Magdalenenstift, in welchem wir großen Anklang fanden. Von dort aus ging unsere Tournee in die Hospitalstiftung, nach Plottendorf, Schmölln und ins DRK Altenburg. Überall wurden wir mit Vorfreude und Herzlichkeit empfangen. 

Unser Dank gilt den Einrichtungen für den reibungslosen Ablauf und die Organisation, den Bewohnern danken wir für den reichlichen Applaus, die vielen lieben Worte und die kleinen Präsente, die wir erhalten haben. Die uns entgegengebrachte Freundlichkeit und Wärme entschädigte für manch „mühsame“ Probe.

Wir wünschen unseren Nachfolgeklassen viel Spaß und Erfolg bei ihren Aufführungen in den nächsten Jahren!

Getreu dem Motto: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann proben sie noch heute!“

Daniela Leber

Klassensprecherin A27

Erstellt am: 11.12.2017

praxisnahe Berufsorientierung

Projekt

Das Innova Sozialwerk e.V. Altenburg führt auch im Schuljahr 2017/2018 wieder mit Schüler/Innen aus Förder- und Regelschulen, mit und ohne sonderpädagogischen Gutachten, die praxisnahe Berufsorientierung durch.

Die Praxiserfahrung/praxisnahe Berufsorientierung fördert, beginnend für Schüler/Innen ab Klasse 7, die Berufswahlkompetenz der Schüler. Das bedeutet, die Schüler sammeln berufliche Praxiserfahrungen entsprechend ihrer Interessen, Neigungen und Kompetenzen. Sie Erproben und Erkunden in verschiedenen Berufsfeldern die Erwartungen und Anforderungen unterschiedlicher Berufsmöglichkeiten und erhalten somit einen Einblick in die Ausbildungs- und Arbeitswelt, auch unter dem regionalen Aspekt der ansässigen Wirtschafts- und Handwerksbetriebe. Dies basiert auf einer kontinuierlich aufgebauten Netzwerkarbeit des Innova-Pädagogenteams. Durch diesen Einblick sollen die Schüler befähigt werden ihren beruflichen Werdegang orientiert an den gesammelten Erfahrungen realistischer zu planen und zu gestalten.

Die Schüler werden während der praxisnahen Berufsorientierung, individuell, entsprechend ihrer intellektuellen und physischen Kompetenz altersgerecht in die Arbeits- und Berufswelt eingeführt. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in verschiedenen Berufsfeldern unter fachgerechter Anleitung „auszuprobieren“ und sich perspektivisch zu orientieren.

Dies erfolgt entsprechend der Schulförderrichtlinie und stellt gerade bei diesen Schülern einen besonderen Bildungsauftrag dar. Individualität, Kontinuität, Praxisnähe, Empathie und viel pädagogisches Geschick sollen während der Projektdurchführung die Berufswahlkompetenz der Schüler fördern.  Diese Entwicklung soll ihnen die Möglichkeit eröffnen sich nachhaltig fachlich zu orientieren. 

Den Schülern werden 5 Berufsfelder aus den Bereichen Technik und Handwerk sowie dem Gesundheitsbereich angeboten, in die sie sich die Schüler entsprechend ihrer Neigungen und Interessen einwählen können.

Das Innova Sozialwerk e. V. Altenburg ist Kooperationspartner im Schuljahr 2017/2018 in der Gebietskörperschaft Altenburger Land. Die Praxisnahe Berufsorientierung wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfond (ESF).

Ansprechpartner Innova Sozialwerk e.V.: J. Kresse

 

Erstellt am: 30.11.2017

Bildungsmesse "Berufe aktuell"

Am 28.10.2017 in der Ostthüringenhalle Schmölln

An unserem Stand konnten sich am Samstag Interessierte durch unsere Auszubildenden und Dozenten über Karrierechancen und Ausbildungsangebote in medizinischen und pflegerischen Berufen beraten lassen.

Der Personalbedarf wächst aufgrund der Alterung der Gesellschaft. Damit verbunden ist die Nachwuchsgewinnung für die Sicherung des Fachkräftebedarfs. Gesucht werden Pflegefachkräfte, die mit multimorbiden, chronisch oder an Demenz erkrankten Patienten arbeiten und sich mit neuen Technologien der Altersmedizin auseinandergesetzt haben.

Die Messebesucher konnten sich über Ausbildungsinhalte und -abläufe informieren, sowie sich ein Bild über die Attraktivität der Pflegeberufe verschaffen.

Die Ausbildung in den Helferberufen der Gesundheits- und Krankenpflege und der Altenpflege (einjährige Ausbildung) steht allen Schülern mit Hauptschulabschluss offen. Voraussetzung für den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers bzw. des Altenpflegers (dreijährige Ausbildung) ist der Regelschulabschluss oder der Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene zweijährige Berufsausbildung. Eine Helferausbildung kann die Grundlage für die Ausbildung zur Pflegefachkraft, auch in verkürzter Form, bilden.

Wir beraten Sie gern.

Erstellt am: 20.11.2017

Ausbildungsbeginn

am Innova Sozialwerk e.V. und der Krankenpflegeschule Altenburg gGmbH

Liebe Schülerinnen und Schüler des 1. Ausbildungsjahres,

wir begrüßen Sie ganz herzlich zu Ihrer Ausbildung in den medizinischen und pflegerischen Berufen am Innova Sozialwerk e.V. und an der Krankenpflegeschule Altenburg gGmbH und wünschen Ihnen viel Spaß, Freude, Gesundheit und ganz viel Erfolg auf dem Weg in Ihren Beruf.

Dr. Nikolaus Dorsch – Geschäftsführer Innova Sozialwerk e.V. und Krankenpflegeschule Altenburg gGmbH

Manuela Rosner – Schulleiterin

und das Lehrerteam 

Am 01.09.2017 begann für 96 Teilnehmer die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, zum Altenpfleger oder Altenpflegehelfer, zum Gesundheits- und Krankenpfleger oder im Helferbereich der Gesundheits- und Krankenpflege.

Erstellt am: 04.09.2017

Erfolgreiche Absolventen starten in den Beruf

Fast alle Schüler haben bereits einen Arbeitsvertrag abgeschlossen

Am Mittwoch wurden 15 Absolventen in das Berufsleben entlassen. Sie haben eine dreijährige Berufsausbildung zum Altenpfleger absolviert. Weitere 10 schlossen eine einjährige Ausbildung zum Altenpflegehelfer ab. 13 weitere beendeten eine Weiterbildung zum Praxisanleiter. So die statistischen Ausführungen des Geschäftsführers des Innova Sozialwerk e.V. Dr. Nikolaus Dorsch.

„Mit diesem Beruf entscheiden Sie sich für eine zukunftsträchtige Branche“, sagte Landrätin Michaele Sojka bei der Zeugnisübergabe im Landratsamt Altenburg. Dass das keine leeren Worte sind, wissen die Absolventen selbst am besten: Alle von ihnen sind bereits in einem festen Anstellungsverhältnis untergekommen. „Es freut mich umso mehr, dass wir nicht nur ausbilden, sondern Sie alle auch als Arbeitskräfte im Altenburger Land – oder zumindest in Ostthüringen – bleiben“ so Sojka weiter. Unter den Azubis sind insgesamt 15 Umschüler: sieben bei den Altenpflegern und acht bei den Altenpflegehelfern. 

„Sie entscheiden sich für einen Beruf, der hohe Ansprüche an Sie stellt“ sagte die Schulleiterin Manuela Rosner. „Bleiben Sie offen und wissbegierig und schauen Sie immer, was Ihnen wichtig ist.“

Einen Tag vorher gab es bereits im Klinikum Altenburger Land etwas zu feiern. Die Auszubildenden der Gesundheits – und Krankenpflege und der Gesundheits- und  Krankenpflegehilfe erhielten ihre Zeugnisse.

Dr. Gundula Werner, Geschäftsführerin des Klinikums Altenburger Land, betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Pflegeberufen. Sie dankte außerdem allen an der Ausbildung beteiligten. „Dank deren Fachkompetenz und Engagement- seien es Ärzte, Pflegekräfte, Praxisanleiterinnen oder Lehrer des Innova Sozialwerk e.V. – sind die Auszubildenden gut für ihren Beruf gerüstet.“

Am Klinikum haben 19 Absolventen ihren Abschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger nach der dreijährigen Ausbildung geschafft. Gestartet war die Klasse mit 27 Schülern. 16 von ihnen haben das Jobangebot des Klinikums angenommen. Bei den Krankenpflegehelfern haben elf Schüler die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Erstmals haben auch zwei Auszubildende aus einem anderen Kulturkreis eine Pflegeausbildung am Klinikum absolviert und konnten diese erfolgreich abschließen.

Erstellt am: 04.09.2017
Quelle: Tatjana Kulpa, OVZ 01.09.2017 S. 14


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